UHC SISPO Gänserndorf – Union Horn 19:18 (10:10)

Ofcarovic, Weber; Kopf 7(4), Müller A. 5, Müller J. 2, Zver 2, Schmoldas 1, Schönner 1, Franko 1, Toth M., Müller F., Henzl, Sagmeister, Schramel

NÖN/Aichinger

Im letzten Spiel vor Weihnachten konnte Gänserndorf noch einen Sieg einfahren. Er war so schwer zu erringen wie es der Trainer Manfred Dichtl bereits vorausgesagt hatte. Vorausschauend wurde schon beim Training das Hauptaugenmerk auf die Abwehr gelegt, was sich als richtig erweisen sollte.

Während des Matches gab es kaum Vorteile für die eine oder andere Mannschaft. Besonders stark erwies sich nun auch die Verteidigung, allen voran die jungen Spieler wie Maximilian Zver, Felix Müller und Benedikt Schönner. Im Angriff bestätigte Andreas Müller sein Können als Rückraum Spieler. Er war mit 5 Toren aus dem Match der erfolgreichste Werfer. Als kleines Plus zugunsten Gänserndorf erwies sich aber das harte Einsteigen der Gäste, die oft Zeitstrafen erhielten (12 Minuten gegenüber nur 4 Minuten). Letztlich war das auch der Faktor in der Schlussminute, als bei +1 für Gänserndorf der Angriff nicht erfolgreich beendet wurde, Horn den Ball erhielt und durch eine unnötige Tätlichkeit sofort wieder verlor. Damit war der Sieg gerettet.

Ein großes Lob gebührt zum Jahresabschluss der gesamten Mannschaft und natürlich auch den Trainern. Nicht jeder hätte geglaubt, dass Gänserndorf zu Weihnachten 8 Punkte aufweisen würde. Nach einer kompletten Neuorientierung bewiesen die Gänserndorfer Eigenspieler ihr Talent, aber auch ihren Kampfgeist und den Zusammenhalt. Dazu kamen nicht gerade günstige Faktoren, wie die Langzeitausfälle wichtiger Spieler. Zu nennen sind Christian Toth, Gregor Scharmitzer und auch Philipp Toth. Immer wieder kleine Verletzungen plagten auch andere Spieler und vielleicht gerade deshalb zeigte Gänserndorf einen Geist, der da heißen mag: jetzt erst recht!

 

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr

wünschen der Vorstand des UHC Gänserndorf