Schmerzliche Niederlage gegen den Tabellenführer 17:28

Nach hervorragenden Beginn gelingt es unserer Mannschaft leider nicht die bislang ungeschlagenen Brucker über die volle Distanz zu fordern.

Spörk, Blaha; Tschur 6(1), Scharmitzer 1, Krizanac, Nezhyba, Fodor, Fazik 2, Toth 1, Böhm 2, Gaida, Schmoldas 4, Gößnitzer 1, Thüringer

 

Ein Start, wie ihn das Publikum zu Hause erwartet. Den Gegner durch aggressive Verteidigung nicht ins Spiel lassen und vorne Tore erzielen. Tschur und Fazik übernahmen das Kommando, leider aber nur für kurze Zeit. Nach dem schnellen 2:0 ließ man die Steirer zu leicht herankommen. Ab der 9. Minute zeigte uns der Tabellenführer, warum er noch keinen Punkt in der heurigen Meisterschaft liegen gelassen hat. Ein „Flieger“ durch Breg vom rechten Flügel unterstrich die Klasse der Gäste, die ihre Führung kurzzeitig auf 4 Tore ausbauten. Da konnte auch der bestens disponierte Blaha im Tor nicht mehr alles verhindern. Gerade zu dem Zeitpunkt, als wir neuerlich herankamen, verletzte sich der bis dahin stark aufspielende Fazik so schwer im Angriff, dass an ein Weiterspielen nicht mehr zu denken war. Bis zur Halbzeit verloren dann die Heimischen den Kontakt zum Gegner, wenn auch etwas unglücklich. Ein fragwürdiger 7-Meterpfiff und zusätzlich eine 2-Minute Strafe in der letzten Sekunde brachten die Brucker 4 Tore in Front.

Anfangs der 2. Halbzeit war Gänserndorf kaum wieder zu erkennen. Es fehlte die Aggressivität sowohl in der Abwehr, als auch im Angriff. Ballverluste im Angriff wurden sofort bestraft über Breg im Konter, oder durch eine druckvolle 2. Welle mit Pucnik und Gasperov. Das ergab einen 0:6 Lauf der Gäste und 12 Minuten lang keinen Torerfolg unserer Mannschaft. In den noch verbleibenden 15 Minuten konnte das Spiel nur mehr ausgeglichen gehalten werden. Das forcierte Spiel über den linken Flügel Schmoldas in den letzten Minuten konnte das Publikum aber nur mehr bedingt zufrieden stellen.

Das nächste Spiel in Ferlach wird eine neuerliche Herausforderung. Auch wenn wir Lehrgeld bezahlen sollten, das gelernte werden unsere Männer im Spiel gegen Margareten umsetzen und die gestrige Niederlage vergessen lassen!