Eine bittere Niederlage setzte es gegen Langenlois im ersten Heimspiel 22:23 (13:12)

Ofcarovic, Weber; Toth Ch. 6(2), Zver 3, Toth M. 3, Franko 3, Schramel 2, Schmoldas 2, Scharmitzer 1, Toth P. 1, Müller A. 1, Müller F., Vock, Henzl

Nach gut vier Minuten stand es 0:4! Ein Handicap, dass gegen ambitionierte Gäste schon einmal beträchtlich ist. Aber unsere Mannschaft ließ sich nicht irritieren. Sukzessive verringerte sich der Vorsprung bis in der 23. Minute der Ausgleich fiel. Und nicht genug damit stellten wir in einem 5:0 Lauf sogar auf 13:10. Doch kurz vor der Pause riss der Faden. Langenlois konnte noch auf ein Tor bis zum Pausenpfiff verkürzen.

Gleich nach Wiederbeginn stellten die Gäste sogar neuerlich den Ausgleich her, doch postwendend gelang es einen zwei Tore Abstand heraus zu spielen. Zwei Zeitstrafen bei den Gegnern innerhalb nur weniger Sekunden schien nun das Blatt zu unseren Gunsten zu wenden. Aber nicht zu früh sollte man glauben, dass die Wende schon fix sei. Im Gegenteil, diese Überzahl war letztlich der Knackpunkt in dem Spiel. Langenlois beendete die 4:6 Unterzahl mit +1! Von diesem Schock konnte sich unser Team nicht mehr erholen. Sogar drei Tore betrug zwischenzeitlich der Rückstand. Ein letztes Aufbäumen wurde fast noch belohnt. Bei 22:23 gelangten wir ein letztes Mal in Ballbesitz. Sofort wurde ein Time Out genommen und ein möglicher entscheidender Spielzug besprochen. Doch alles half nicht mehr. Das so erhoffte Tor zum Ausgleich wollte nicht mehr gelingen.

Aber wer hätte gedacht, dass es nach einem radikalen Schnitt in der Gänserndorfer Mannschaft nach den ersten beiden Spieltagen in der Tabelle so gut aussieht. Kein Team konnte bisher klar überzeugen und selbst Eggenburg, dass alle neben Tulln favorisiert hätten, liegt mit null Punkten am Tabellenende.

Erst in drei Wochen geht die Meisterschaft für Gänserndorf in Horn weiter, wo man sehen wird wie sich unsere Mannschaft bis dahin weiterentwickelt hat.